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Funktionsweise der V.A.C.® Therapie

Die V.A.C.® Therapie ist derzeit indiziert bei:

  • Patienten, die von einer Unterdruckbehandlung profitieren können, zumal sie die Wundheilung fördert
  • Patienten, die von der Ableitung infektiösen Materials oder anderer Flüssigkeiten durch kontinuierlichen und/oder intermittierenden Unterdruck profitieren können

Wundtypen, für die die V.A.C.® Therapie derzeit indiziert ist:

  • chronische offene Wunden
  • diabetische Ulzera
  • Druckulzera
  • akute und traumatische Wunden
  • Gewebelappen und Transplantate
  • dehiszente Wunden
  • Verbrennungen 2. Grades

Die V.A.C.® Therapie ist derzeit kontraindiziert bei Patienten mit: 

  • malignen Wunden 
  • unbehandelter Osteomyelitis 
  • nicht-enterischen und unerforschten Fisteln
  • Gewebenekrosen mit Verkrustungen 
  • V.A.C.® Dressings nicht über freiliegende Gefäße oder Organe legen

Vorsichtsmaßnahmen* sind zu ergreifen bei Patienten mit: 

  • aktiven Blutungen
  • Antikoagulantien
  • schwierigen Wundhämostasen 

Zu beachtende allgemeine Vorsichtsmaßnahmen:

  • Wenn V.A.C.® Dressings in der Nähe von Blutgefäßen oder Organen verwendet werden, ist dafür zu sorgen, dass alle Gefäße durch Gewebeauflagen oder andere Barrieren angemessen geschützt sind
  • Besondere Sorgfalt ist bei geschwächten, bestrahlten oder genähten Blutgefäßen oder Organen geboten. Knochenfragmente oder scharfe Kanten können durch Barrieren, Gefäße oder Organe dringen. Eine Wunde mit enterischer Fistel erfordert spezielle Vorsichtsmaßnahmen zur Optimierung der V.A.C.® Therapie. Beachten Sie die Klinischen Anleitungen zur V.A.C.® Therapie für detaillierte Empfehlungen

*Ziehen Sie vor der Anwendung von V.A.C.® bei einem Patienten stets die klinischen Anleitungen zur V.A.C.® Therapie zu Rate

 
 
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